Von der Betriebsfeier bis zum Egomodus
Ein Podcast rund um die Tücken der Arbeitswelt
Haben Sie sich schon mal über Ihren Chef geärgert? Stört es Sie, wenn Kollegen lästern? Fühlen Sie sich bisweilen im Job überlastet? Kopf hoch: Sie sind nicht allein! Falls es Sie interessiert, wie andere über dieses oder jenes Thema denken, möchten wir Ihnen den Podcast ›Mach mal richtig‹ von Sebastian Pöttinger ans Herz legen. Der Castrop-Rauxeler beschäftigt sich mit den Querelen der Arbeitswelt – ehrlich, humorvoll und nah an den Menschen, die er interviewt.
»Menschen zum Umdenken bewegen«
»Ich finde es wichtig, Dinge offen anzusprechen«, erklärt Sebastian Pöttinger, der im echten Leben als Projektleiter bei einem Ingenieurbüro tätig ist. »Denn nur durch Offenheit kann man Menschen zum Umdenken bewegen und Verbesserungen bewirken.« Er schildert ein typisches Beispiel: »Ich höre immer wieder, dass die jungen Leute heutzutage faul sind und ständig am Handy hängen. Wenn man jedoch die Perspektive wechselt, stellt sich die Sache oft ein bisschen anders dar: Ja, die Jungen haben vielleicht andere Prioritäten. Sie werden aber auch häufig sehr streng behandelt, was nicht gerade zur Motivation beiträgt. Außerdem muss man sich nur mal anschauen, wie etwa die Bauleiter auf Baustellen an ihren Handys kleben. Wer sich über die Jugend beschwert, sollte selbst als gutes Vorbild vorangehen.«
Gäste aus unterschiedlichen Berufen
Seit Dezember 2025 ist die Serie ›Mach mal richtig‹ auf allen gängigen Online-Plattformen wie Amazon, spotify oder podcast.de abrufbar. Alle zwei Wochen, immer donnerstags ab 6 Uhr morgens, kommt eine neue Folge dazu. Hier geht es um all die kleinen und größeren Herausforderungen, die uns im Arbeitsleben begegnen: von den Tücken der Betriebsfeier über das ›Besprechungsrodeo‹, das sich manchmal so anfühlt, als säßen Oliver Pocher oder Sheldon Cooper mit am Tisch, bis hin zu der Frage, inwiefern der eigene Egomodus dem Erfolg des Teams im Weg stehen kann. In losen Abständen kommen Personen aus teils ungewöhnlichen Berufen und Branchen zu Wort: »Vom Planwagenfahrer über den IT-Experten bis zum angehenden Ballermannsänger hatte ich schon alles dabei«, verrät Sebastian Pöttinger. »Meine Gäste berichten von ihren Erfahrungen, nennen aber natürlich keine Firmennamen. Wir wollen niemanden schlechtmachen, sondern ganz allgemein zum Nachdenken anregen.«
»Gelästert wird überall«
An Humor darf es dabei nicht fehlen: Das Werbebild zur Episode ›Lästerschwester‹ zeigt den Host mit blond gelockter Perücke in einer Teeküche. Was mit einem Schmunzeln beginnt, entwickelt sich dann aber in eine durchaus ernste Richtung. »Gelästert wird überall und jeder von uns hat es schon gemacht – ich selbst eingeschlossen«, räumt er ein. »Einerseits sollte man es wohl nicht überbewerten, wenn mal ein Spaß auf Kosten anderer geht oder jemand in einer emotionalen Situation die Luft rauslassen muss. Schwierig wird es jedoch, wenn man Menschen systematisch ausgrenzt, indem man hinter ihrem Rücken redet, statt konstruktive Kritik zu üben. Das kann schlimmen Schaden anrichten. Das sollte man reflektieren.«
›Lenis Garten‹ im Studio
Besonders freut sich Sebastian Pöttinger auf die Sonderfolge, die am 19. März gesendet wird: Beim internationalen ›Podcasthon‹ stellen Podcaster aus aller Welt ihre Spielzeit für die Vorstellung eines gemeinnützigen Projekts zur Verfügung. Der Castrop-Rauxeler begrüßt dazu Nicole Predehl, Gründerin des Umweltschutzvereins ›Lenis Garten‹, in seinem Aufnahmestudio. »Es hat mich schwer beeindruckt, wie viel Mühe in dieser Initiative steckt«, erklärt er. »Mit meiner Benefiz-Folge möchte ich auf das wertvolle Engagement des Vereins aufmerksam machen und Spenden sammeln.« Auch wenn die Hintergrundgeschichte eher traurig ist: »Wir werden uns ganz authentisch unterhalten, und im besten Fall können wir sogar zusammen lachen.«
Botschaft für den Bürgermeister
Die Benefiz-Folge bildet den Auftakt zur Zusatzserie ›Mach mal sichtbar‹, die Menschen vorstellt, die sonst meist nicht gesehen werden. »Ich spreche mit mutigen Leuten über ihre Berufung und über das, was sie antreibt. So möchte ich die Gesichter hinter dem Schaffen sichtbar machen.« Bald könnte dann auch schon die zweite Staffel von ›Mach mal richtig‹ mit neuen Themen aus der Welt der Arbeit starten. Sebastian Pöttinger plant Gespräche speziell mit Castrop-Rauxeler Führungskräften. »Beim Bürgermeister habe ich bereits angefragt, weil ich ihn gerne zum Thema Zeitmanagement interviewen würde«, berichtet er. Eine Antwort stehe bislang noch aus. »Aber wer weiß – vielleicht meldet er sich ja noch, wenn er den Artikel im Stadtmagazin liest.«
Instagram: machmalrichtig.podcast
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