Stadtmagazin Castrop-Rauxel: Junges Castrop-Rauxel

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Symboltafeln helfen Kindern bei der Verständigung

Alle Kinder spielen gern. Doch manche haben dazu weniger Möglichkeiten als andere. Wenn ein Knirps noch nicht richtig sprechen kann oder nur schlecht deutsch spricht, wird es schwierig mit der Verständigung. Bunte Tafeln auf Spielplätzen sollen helfen, mit anderen Kids in Kontakt zu kommen.

»Gerade in Spielräumen ist es wichtig, Voraussetzungen zu schaffen, um auf kindgerechte Weise eine Verbindung zwischen Menschen zu ermöglichen, die gesellschaftlich voneinander getrennt sind«, finden die Mitlieder des Ausschusses für Generationen, Inklusion und Diversität sowie des Jugendhilfeausschusses. »Die Nutzung von Spielplätzen muss dabei weitgehend unabhängig von fremder Hilfe möglich sein.« Vor diesem Hintergrund hat sich das Gremium für die Aufstellung von speziellen Kommunikationstafeln zur inklusiven Gestaltung von Spielplätzen ausgesprochen.
Der Spiel- und Sportpark ›Castroper Holz‹ am Hallenbad wurde bereits letzten Sommer ausgestattet. Inzwischen haben auch die Spielplätze an der Cottenburgschule, am Hammerkopfturm und in der Kleingartenanlage Deininghausen sowie der Waldspielplatz im Grutholz neben dem Wildgehege eine entsprechende wetterfeste Beschilderung erhalten. Abgebildet sind Motive aus der Symbolsammlung METACOM. Dabei handelt es sich um ein professionelles und speziell für Unterstützte Kommunikation gestaltetes System im deutschsprachigen Raum.

Die Tafeln erleichtern das Spielen für alle – von den Kleinsten über fremdsprachliche oder schüchterne Kinder bis hin zu jungen Patienten, die von einer Sprachentwicklungsverzögerung oder einer Autismus-Spektrum-Störung betroffen sind: Sie können einfach auf die Symbole zeigen und auf diese Weise ihre Wünsche ausdrücken, ein Ereignis kommentieren oder Fragen stellen. »Damit trägt Castrop-Rauxel einen weiteren Teil zu einer barrierefreien und inklusiven Gesellschaft bei«, heißt es von Seiten der Stadt. »Alle sind dazu eingeladen, über die Spielplatztafeln mit anderen Menschen in den Dialog zu kommen.«

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Initiativen, Schulen oder Vereine, die ihre Einrichtung ebenfalls mit einer Kommunikationstafel ausstatten möchten, können sich gerne bei der Jugendhilfeplanerin der Stadt Castrop-Rauxel, Carolin Lork, melden.

Jugendhilfeplanerin der Stadt Castrop-Rauxel
Carolin Lork
Tel. 0 23 05 / 10 6-25 21
E-Mail: stabsstelle-bvt [at] castrop-rauxel.de

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