Stadtmagazin Castrop-Rauxel: In der Stadt

Liebe Castrop-Rauxeler*innen,

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in der Advents- und Weihnachtszeit ist es üblich, einmal zurückzuschauen und zu reflektieren, was im vergangenen Jahr alles passiert ist. Und ich denke, dass es für alle von uns ein Jahr voller Ereignisse war, die wir in der Form noch nicht erlebt haben – Ereignisse, die für alle neu und sicherlich auch bedrückend waren.

Das ›alte Leben‹, wie wir es kennen und lieben, existiert zur Zeit nicht. Es gab und gibt für eine solche Situation kein Patentrezept, wir alle müssen stetig dazulernen. Dennoch müssen wir alle uns in Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme üben – die derzeitigen Infektionszahlen mahnen dazu, nicht nachlässig zu werden.

Aber es ist sicherlich auch Erfreuliches in 2020 passiert – auch wenn wir von mancherlei Feiern und Festen Abstand nehmen mussten.

So wollten wir im Juni unser ›Ja‹ zu Europa gebührend feiern. Denn schon vor 70 Jahren, im Jahr 1950, erkannten die Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler, dass ihre Stadt stark ist, wenn sie sich solidarisch zeigen. Jahre und Jahrzehnte später sind wir weit über unsere Stadtgrenzen hinweg als ›Europastadt im Grünen‹ bekannt. Doch das große Fest auf dem Forumsplatz am Rathaus, zu dem auch unsere Partnerstädte eingeladen waren, konnte nicht wie geplant stattfinden. Corona hat auch hier alle Planungen hinfällig gemacht. Trotzdem konnten wir anlässlich einer Feierstunde in der Stadthalle zumindest virtuell Kontakt zu unseren Partnerstädten aufnehmen und der ›70 Jahre Europastadt Castrop-Rauxel‹ gedenken.

Und auch die Ickerner*innen und Pöppinghausener*innen konnten im Rahmen eines Stadtfestes mit zahlreichen Events – aber unter strengen Coronavorgaben – feiern, vor rund 800 Jahren das erste Mal urkundlich erwähnt worden zu sein.   

Die Freibadsaison konnte stattfinden – anders als wir es kennen, aber das Bad hatte für alle Bürger*innen geöffnet.

Der Bau des Gesundheits- und BildungsCampus schreitet voran, und am Hallenbad entsteht unter reger Bürger*innenbeteiligung ein großer Spiel- und Erlebnisplatz.

Die Menschen rücken zusammen – kreative Ideen sind gefragter denn je. Viele Dinge finden online statt – auch die VHS hat viele tolle Online-Angebote im Gepäck.

Und natürlich freue ich mich sehr darüber, dass mir wiederholt so viele Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler ihr Vertrauen geschenkt und mich wieder zu ihrem Bürgermeister gewählt haben. Herzlichen Dank dafür!

Bei aller Sorge um die Gesundheit, die Familie und die Zukunft, die uns im Jahr 2020 geprägt hat, bin ich persönlich vorausschauend auf die kommende Zeit voller Hoffnung, dass wir eine wirkliche Chance haben, die Dinge zum Guten zu wenden und wir nach Corona auch wieder auf ein vielfältiges kulturelles und gesellschaftliches Angebot zurückgreifen können. Dafür müssen nicht nur für die Gastronomie, die Kulturschaffenden und die Veranstaltungsbranche dringend Lösungen her, damit Existenzen gesichert werden. Packen wir es gemeinsam an, unterstützen wir gemeinsam!

Abschließend ist es mir ein großes Anliegen, Ihnen allen für Ihr Engagement und Ihre Einsatzbereitschaft – jede(r) auf seinem Gebiet – zu danken. Ich bin mir bewusst, dass das für niemanden einfach ist, schließlich hat sich innerhalb kürzester Zeit alles verändert. Ich weiß es umso mehr zu schätzen, wie groß die Bereitschaft ist, einander zu helfen. Gerade dieses Jahr hat gezeigt, wie stark unser Zusammenhalt in Castrop-Rauxel ist.

Ihnen allen, liebe Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxelern, wünsche ich für das neue Jahr nur das Beste, Glück und vor allem Gesundheit!

Herzlichst,
Ihr

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