Stadtmagazin Lünen: Kulinarische Reise

Wassermelone

Foto(s) zum Vergrößern anklicken

Quellenangabe in den Vergrößerungen

Die Sommerfrucht

Es gibt wohl keine Frucht, die so sehr nach Sommer und Ferien schmeckt wie die Wassermelone! Ich erinnere mich noch gut an dieses Mädchen aus meiner Klasse, deren Geburtstagspartys im August legendär waren, weil bei ihr statt Kuchen und Torte ausschließlich Wassermelone aufgetischt wurde – all you can eat. Wir Kinder waren begeistert!

Wie der Name schon sagt, besteht die Wassermelone zu einem Großteil aus Wasser. Daher hat sie trotz ihres süßen Aromas kaum Kalorien. An heißen Sommertagen gibt keinen besseren und gesünderen Durstlöscher. Das wussten schon die alten Ägypter, die sich die saftigen Früchte vor rund 4.000 Jahren schmecken ließen. Wobei: Aus botanischer Sicht ist die mit dem Kürbis verwandte Wassermelone (Citrullus lanatus) eigentlich ein Gemüse. Bei uns in Europa wurde sie im Mittelalter durch die Araber eingeführt. Die heute im Handel erhältlichen Exemplare wiegen im Durchschnitt zwischen zwei und sechs Kilogramm. Unter günstigen Bedingungen können es die kugelrunden Schwergewichte aber sogar bis auf 20 oder 25 Kilos bringen.
Der süße, saftige Geschmack der Wassermelone macht sie zu einem beliebten Snack für zwischendurch. Ob pur auf die Hand oder im ­Sommersalat, als fruchtige Suppe oder erfrischender Smoothie: Es gibt viele abwechslungsreiche Möglichkeiten, das Kürbisgewächs weiterzuverarbeiten. Die Kerne werden meist weggespuckt – dabei enthalten auch sie viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Eiweiße und ergeben getrocknet, geröstet und gesalzen eine leckere und gesunde Knabberei.

Melone-Salat mit Schafskäse

1 Wassermelone
200 g Schafskäse
1 Dose rote Bohnen
Frische Minze
Thymian
Salz und Pfeffer
Olivenöl
Balsamico

Das Fruchtfleisch würfeln und mit den zerrupften Minz- und Thymianblättchen im Kühlschrank marinieren. Bohnen abschütten, Schafskäse würfeln und alles vermengen. Salz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamico separat auf den Tisch stellen. Dazu passt Fladenbrot.

Kalte Melonensuppe

3 kg Wassermelone
40 g frischer Ingwer
3 Knoblauchzehen
3 Zwiebeln
4 Stiele Zitronengras
6 El Olivenöl
1 El Cayennepfeffer
1 El Currypulver
Salz und Pfeffer
2 Limetten, unbehandelt
2 Stiele Minze

Wassermelone vierteln und drei Viertel des Fruchtfleischs klein schneiden, entkernen und im Küchenmixer fein pürieren. Restliche Melone würfeln und im Tiefkühler einfrieren. Ingwer schälen, mit Knoblauch und Zwiebeln fein hacken. Zitronengras faserig klopfen und ebenfalls in winzige Stückchen schneiden. 3 El Öl in einem breiten Topf erhitzen. Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln, Zitronengras darin weich dünsten.

Cayenne, Curry und die Hälfte des Melonenpürees zugeben. Restliches Püree abgedeckt kalt stellen. Suppe 15 Minuten bei milder Hitze ziehen lassen, mit Salz abschmecken. Abkühlen und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.

Schale von 1 Limette in Zesten reißen, Saft auspressen. Suppe durch ein Sieb passieren und mit dem restlichen Melonenpüree mischen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Vor dem Servieren die Meloneneiswürfel auf tiefe Teller verteilen, Suppe einfüllen, mit Limettenschale und Minzeblättern bestreuen und mit restlichem Öl beträufeln. Den Rest der Limette in Spalten schneiden und zur Suppe servieren.

Facebook Logo  diese Seite auf Facebook teilen