Stadtmagazin Lünen: Editorial

Editorial 02.2016

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Weder global noch national ist der Start in dieses Jahr als besonders glücklich zu bezeichnen. Die Trommeln, die Krieg und Terror verkünden, werden lauter. Dennoch sollten wir ganz hoffnungsvoll die nächsten  Monate erwarten. Denn was uns in den Medien so brutal kundgetan wird, dass es manchmal einer Gehirnwäsche gleichkommt, sollten wir nicht eins zu eins übernehmen, sondern vielmehr reflektieren, dass auch sehr, sehr viel Schönes, Gutes und Positives geschieht, von dem uns nur leider nicht so pausenlos berichtet wird.

Selbstredend, Gewalt und Bedrohungen dürfen wir nicht zulassen, auch nicht die Aushebelung unserer Werte. Nur mit Freundlichkeit und einem netten Lächeln können wir da allerdings nichts ausrichten. Sehr stringente, wohlüberlegte, geradlinige und gerechte Vorgehensweisen sind da angesagt.

Eigentlich wäre es ziemlich einfach, den Ungerechtigkeiten dieser Welt, die letztendlich verantwortlich für die Misere sind, ein Ende zu setzen. Wenn es stimmt, wie Oxfam ermittelt hat, dass ein Prozent der reichsten Menschen mehr besitzt als der Rest der Menschheit zusammen, so haben wir eine grundlegende Schieflage. Natürlich hat es immer arme und reiche Menschen und eine gesunde Mittelschicht gegeben, doch machen wir uns nichts vor, die berühmte Schere wird immer größer. Wenn alle Menschen genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und die Möglichkeit einer angemessenen Arbeitsstelle hätten und sich somit Zufriedenheit ausbreiten könnte, gäbe es sicher weit weniger Krisenherde auf unserer schönen Erde.

Die Gier ist eines der größten Dilemmas der Menschheit. (Und die Besteuerung mit ihren unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten.) So werden seit Jahrhunderten die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer – was dabei rauskommt, den Salat bekommen wir gerade serviert.

Für Sie von Herzen eine gute Zeit!

Correctum-Verlag
E. Killing-Overhoff

 

Was sagt die Bibel dazu?
Paulus gibt seinem Weggefährten Timotheus einen Rat: Den Reichen musst du unbedingt einschärfen, sich nichts auf ihren irdischen Besitz einzubilden oder sich auf etwas so Unsicheres wie den Reichtum zu verlassen. Sie sollen vielmehr auf Gott hoffen, der uns mit allem reich beschenkt, damit wir es genießen können. Sie sollen Gutes tun und gern von ihrem Reichtum abgeben, um anderen zu helfen. So werden sie wirklich reich sein und sich ein gutes Fundament für die Zukunft schaffen, um das wahre Leben zu gewinnen.
1. Tim. 6, 17–19 (Aus: Hoffnung für Alle)

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