Stadtmagazin Lünen: Gesundheit und Wellness

Pflegetipps für trockene Hände

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Trockene Heizungsluft, Eiseskälte und zu häufiges Händewaschen können uns ganz schön zusetzen. Besonders im Winter leiden viele Menschen an spröden Händen, brüchigen Nägeln und rauen Lippen.

Der Grund ist, dass die Trockenheit der Haut Feuchtigkeit entzieht und die körpereigenen Talgdrüsen aufgrund der Kälte weniger Fett produzieren. Heißes Wasser und Seife greifen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zusätzlich an. Unsere Hände reagieren sensibel, werden faltig und rot, beginnen zu jucken und sehen locker 20 Jahre älter aus, als sie eigentlich sind. (Übrigens können auch hormonelle Einflüsse, Rauchen oder psychischer Stress solche Reaktionen hervorrufen.) Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsschädlich, denn durch die kleinen Risse dringen Krankheitserreger leichter ein und rufen womöglich Entzündungen hervor. Deshalb sollten wir unseren Händen im Winter besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Wir haben für Sie einige Tipps gesammelt, wie Sie angegriffene Haut wieder glatt und geschmeidig machen.
Hände waschen
Darauf sollten Sie natürlich nicht verzichten! Um Infektionen vorzubeugen, ist ein regelmäßiges, gründliches Händewaschen unerlässlich. Allerdings können Sie Ihre Haut schonen, indem Sie lauwarmes Wasser und pH-hautneutrale Seife verwenden.
 
Eincremen
Nach der Reinigung empfiehlt es sich, die Hände mit einer fett- und feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen. Je trockener die Haut, desto höher sollte der Fettanteil sein. Geeignet sind beispielsweise Ringelblumensalbe oder Produkte mit Olivenöl oder Nachtkerzenöl. Auch lindernde Stoffe wie Kamille oder Aloe Vera können helfen, wunde Haut zu beruhigen und Risse zu heilen. Fragen Sie in der Apotheke Ihres Vertrauens, welche Creme für Sie am besten geeignet ist.

›Handmaske‹ und Cleopatrabad
Um eine besondere Wirkung zu erzielen, können Sie die Hände abends großzügig mit einer fetthaltigen Creme einreiben, feine Baumwollhandschuhe darüber ziehen und die Pflege über Nacht einwirken lassen. So wird die Haut wieder zart und geschmeidig. Alternativ tut’s auch eine 30-minütige ›Handmaske‹. Reicht Cremen nicht aus, können Sie Ihre Hände in ein Schönheitsbad à la Cleopatra aus warmer Milch und einem Schuss Olivenöl tauchen.

Handschuhe tragen
Handschuhe schützen empfindliche Hände zur kalten Jahreszeit vor dem Austrocknen, nicht nur beim Spaziergang. Auch bei der Arbeit in Haus und Garten sollten unbedingt Gummihandschuhe getragen werden. Sie verhindern das Eindringen von Dreck und Keimen und schützen die Haut vor aggressiven Stoffen wie z. B. Chemikalien.

Stress lass nach

Eine außerordentlich entspannende Veranstaltung bietet die VHS Lünen im März: ›Stress lass nach‹-Yoga. Durch einseitige berufliche Tätigkeiten kommt es oft zu körperlichen Verspannungen und durch hohe Anforderungen zu nervlichen Belastungen.
Durch Yoga sollen die Teilnehmer wieder zu sich selbst finden und Kraft für den Alltag schöpfen. Sie lernen Übungen, die den Rücken ins Gleichgewicht bringen, Schulterverspannungen lösen und durch den Computer beanspruchte Augen entspannen. Zudem werden die Übungen durch einen gezielten Atem unterstützt – die beste Voraussetzung dafür, zu Konzentration und Ruhe zu kommen.
Der Kurs umfasst eine kurze Einführung in die Grundlagen des Yoga, verschiedene ›Asanas‹ mit Vorbeugen, Rückbeugen, Seitbeugen und Drehungen sowie die Koordination von Bewegung und Atem.

›Stress lass nach‹-Yoga
17.03.2013, 14.30–18 Uhr, VHS-Zentrum
Kosten 20 Euro
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie eine Decke und ein kleines Kissen mit.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Jeder Mensch kann durch Unfall, Krankheit oder Nachlassen seiner Kräfte in eine Situation geraten, in der er nicht mehr selbstständig Wünsche äußern oder Entscheidungen treffen kann. Die Verbraucher-Zentrale NRW rät deshalb, persönliche Verfügungen rechtzeitig schriftlich festzulegen: Wer eine Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht und einer Betreuungsverfügung kombiniert, gibt Personen seines Vertrauens das Recht, notwendige medizinische oder auch finanzielle Belange in seinem Sinn mitzuentscheiden.

Wie Angehörigen oder Freunden das Recht auf Mitwirkung bei Behandlungen, aber auch bei Bankgeschäften und anderen finanziellen Entscheidungen übertragen werden kann, erläutert anschaulich der Ratgeber ›Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung‹ der Verbraucherzentrale NRW (7,90 Euro).

Bestellmöglichkeiten:
Verbraucherzentrale NRW

Himmelgeister Straße 70 · 40225 Düsseldorf
www.vz-ratgeber.de

 

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