KULTUR

Zur neu-gestalteten Stadtmagazin-Webseite
(seit 2010 erscheinen dort alle neuen Inhalte)

erstes und letztes Bild: Gabriele Gröpper: Sie malt, schreibt und liest. »kunst & poesie« lautet ihr Konzept.

zweites Bild: Lesung für Kinder: Die 8-jährige Liana lauscht gespannt der Geschichte von der Spinne Leila.

vorletztes Bild: Kunst, Literatur und Lesungen bestimmen das Programm der Galerie von Gabriele Gröpper, am Fuße von St. Peter







»kunst & poesie«
Galerie Gabriele Gröpper
Kirchplatz 2, Waltrop
Tel. 0 23 09 / 62 75 49
»kunst & poesie«
Galerie Gabriele Gröpper

Gabriele Gröpper malt, zeichnet, schreibt und liest. Für Kinder und auch für Erwachsene, Texte voller Empathie und der Lust auf Leben, begleitet und ergänzt durch ihre Bilder, Zeichnungen und Malereien, die gewissermaßen einen Dialog mit den Versen führen.

Ihre Themen handeln von Menschen, Begegnungen, Sehnsüchten, Hoffnungen und Wünschen, von ihren Wegen, Gemeinsamkeiten und Gegensätzen. In Form von Lyrik oder Kurzprosa kann man sie sehen, lesen oder auch hören, nämlich dann, wenn Gabriele Gröpper zu ihren Lesungen lädt.
Der Ort für diese Mischung aus »kunst & poesie« verheißt Hoffnung: Am Fuße von St. Peter blickt ihre kleine Galerie direkt auf das Portal des mächtigen Kirchturms, gerade so, als würde er Pate stehen für den Mut und die Idee. Denn den brauchte Gabriele Gröpper als sie sich entschied, mit diesem Schritt zur eigenen Galerie ihren Lebenstraum zu verwirklichen.
Wer die Räume betritt, ist überrascht: Im schönen, eleganten Ambiente findet er Bilder, Aquarelle und Öl, aber auch Zeichnungen, die im Kontrast zu den starken Farben mit weicher Linie geführt eher eine Sanftheit zum Ausdruck bringen, eben diese Empathie, die sich auch in vielen ihrer Texte zeigt. Überhaupt ist die Verbindung von »kunst und poesie« in der Galerie Gabriele Gröppers programmatisch. Bekannt ist die Waltroperin durch zahlreiche Lesungen in der Region, einer Kombination aus Bildern und Texten, musikalisch oft begleitet von Michaela Otte und Katharina Krimpmann. Und dieses Konzept möchte sie auch in ihrer Galerie so umsetzen: »Hier werden regelmäßig kleine Veranstaltungen stattfinden. Lesungen von mir und anderen Autoren, manchmal auch begleitet von Musik, aber vor allem auch Lesungen für Kinder, denn ich schreibe unter anderem Kinderbücher.«
Vor etwa einem Monat eröffnet, ist Gröpper von den ersten Wochen begeis-tert: »Es sind schon so viele Interessierte hier hereingekommen, und es haben sich tolle Gespräche über Kunst ergeben. Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen.« Über ihr Verständnis von Kunst sagt sie:
»Kunst hat für mich hundert Sprachen, und so sind auch meine Bilder meine ganz persönliche Sprache. Ich möchte mit dem Betrachter kommunizieren, ins Gespräch kommen. Zwar haben einige meiner Bilder Titel und einen zugehörigen Vers, doch lassen sie auch eigene Interpretationen zu.«

Lesungen für Kinder
Gebannt lauscht die kleine Liana der Stimme Gabriele Gröppers. »Die Spinne Leila« steht auf dem Programm, gelesen aus einem Buch von Gabriele Gröpper. Lustige, kindgerechte Illustrationen ergänzen den Text, der nicht nur einen Auszug aus dem Leben einer ganz besonderen Spinne gibt, sondern am Ende auch unauffällig eine pädagogische Quintessenz anbietet. Die Kinder zum Lesen und Zuhören zu motivieren, darum geht es der gelernten Erzieherin. In ihren Geschichten zeigt sie Kindern beispielhaft Wege auf, mit Problemen umzugehen und Lösungs-Strategien zu entwickeln. Die Entdeckung der eigenen Stärken und Fähigkeiten spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Solche Lesungen können auch für Gruppen organisiert werden, in der Galerie selbst oder auch außerhalb.
Artikel von S. 14 in Ausgabe 12 (09.2006)

zum Seitenanfang | Inhaltsverzeichnis | andere Stadt / Home | Impressum

Archivierte Beiträge
Rubrik: In der StadtKulturKulinarischesSport & Freizeit
Bauen & WohnenHeiteres & BesinnlichesWissenswertes