Soziales

Eine Chance für schwächere Schüler

Solidarfonds NRW stellt Nachhilfegutscheine bereit

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Viele Prominente bringen sich ein: Roland Kaiser, Gerhard Schröder und Dr. Michael Kohlmann im September 2000

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Unterstützen, da wo es Not tut. Konkret, bedarfsorientiert und bedacht – seit über zehn Jahren hilft der Solidarfonds NRW bedürftigen Menschen, ab Herbst auch in Witten. Nach dem erfolgreichen Start der Nachhilfe-Aktion in Castrop-Rauxel sollen ab Herbst auch in der Ruhrstadt Bildungsgutscheine in einem Gesamtwert von 12.000 Euro ausgeteilt werden, mit denen schwache Schüler die Chance erhalten, einen möglichst guten Abschluss zu erreichen. Dabei ist dieses Hilfsprojekt nur eines von zahlreichen bereits geleisteten Programmen.

Bereits 1999 wurde der Solidarfonds initiiert – übrigens von einem Wittener. Dr. Michael Kohlmann, ehemaliger Leiter des Arbeits--amtes Castrop-Rauxel, wusste aufgrund seines Tätigkeitsfeldes, wie schnell Menschen durch das damals noch vermeintlich engmaschige soziale Netz fallen können. Seine Idee: die Gründung eines Solidarfonds, eine bis heute bundesweit einzigartige Hilfsaktion, die Beschäftigung fördert, arbeitslosen Frauen, Männern und Jugendlichen neue Chancen eröffnet und eine ganze Region zusammenrücken lässt.

Viel wurde erreicht in den vergangenen Jahren, es wurden gemeinnützige Institutionen und Projekte unterstützt, insbesondere ausbildungs- und berufsfördernde Maßnahmen von Schulen und öffentlichen Einrichtungen, aber auch Einzelförderungen zur Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt erhielten durch den Solidarfonds wichtige Finanzierungshilfen. »Wir helfen immer da, wo besondere Situationen besondere Hilfeleistungen erforderlich machen – wo klassische Instrumente nicht mehr greifen«, erklärt Dr. Michael Kohlmann. Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt durch seine zahlreichen Kontakte zu Unternehmern, Politikern und Entscheidungsträgern. Darunter auch viele prominente Gesichter, die sich schnell von der Idee begeistern ließen und ihrerseits in den Dienst der guten Sache traten: Wolfgang Clement, Franz Müntefering, Gerhard Schröder, Dr. Ludger Stratmann, Rudi Assauer, Dieter Thomas-Heck – wobei wir mit letzterem bei einer besonderen Spezies angekommen sind.

Jürgen Drews baut Bett im Kornfeld und Olaf Henning holt das Lasso raus

Längst hat sich der Solidarfonds auch mit der im Ruhrgebiet inzwischen legendären Solidarfonds-Party einen Namen gemacht. Zu Recht, traten doch in den vergangenen Jahren Schlagerstars der ersten Riege zu Gunsten des Solidarfonds auf. Auch dieses klangvolle Portfolio ist den guten Verbindungen Dr. Kohlmanns zu verdanken. »›Spaß haben, Gutes tun‹ – unter diesem Motto verzichteten die Künstler allesamt auf ihre Gage und sorgten bei allen Besuchern für unvergessene Abende«, freut sich Dr. Kohlmann. Ein für ihn weiterer wichtiger Bestandteil zur Schaffung des ›Wir-Gefühls‹.

Auch dieses Jahr wird wieder kräftig gefeiert – mit allem, was Rang und Namen hat: Costa Cordalis, Harpo, Kristina Bach, Bella Vista, Michael Wurst … Und Olaf Henning holt gemeinsam mit Jürgen Drews im Kornfeld das Lasso raus – schließlich sind beide Gründungsmitglieder der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Solidarfonds-Stiftung NRW. Also: Ein toller Einsatz für einen tollen Abend für eine tolle Sache!

Zu gewinnen:
Harpo, Jürgen Drews und Co. Das Stadtmagazin verlost 5 x 2 Eintrittskarten für die kommende Open-Air Solidarfondsparty am 30.05.2010 im Parkbad Süd in Castrop-Rauxel. Mit dabei: Jürgen Drews, Olaf Henning, Harpo … und mit einem Quäntchen Glück vielleicht auch Sie. Einfach eine Mail mit dem Betreff ›Solidarfonds‹ senden an info[at]stadtmag.de ([at] gegen @ tauschen). Einsendeschluss: 25.05.2010

Artikel von S. 53 in Ausgabe 67 (5/2010)

Zwei Brüder im Dienste einer guten Sache: Christian und Ludger StratmannSolidarfonds-Stiftungsmitglied Jürgen Drews ist natürlich bei der großen Party dabei.