Editorial 05.2010
Wenn die letzte Zeit anbricht, sagt Gott, dann gieße ich über alle Menschen meinen Geist aus.
Apg. 2,17
Bildung kommt von Ausbildung (oder umgekehrt?). Auf jeden Fall ist eine fundierte abgeschlossene Ausbildung immer noch ein starkes Fundament für den Erfolg des beruflichen Lebens. Deshalb widmen wir uns diesem Thema auch gleich zu Beginn dieses Heftes. In den nächsten Ausgaben des Stadtmagazins werden wir den Bereich ›Ausbildung in Witten‹ fortsetzen.
Viele Firmen in unserer Stadt suchen für die unterschiedlichsten Berufe junge, engagierte Menschen mit entsprechendem Schulabschluss. Interesse, Aufgeschlossenheit, der Wille zu lernen sowie Verlässlichkeit und Neugier sind die minimalen Voraussetzungen, einen begehrten Ausbildungsplatz zu er- gattern. Kaum ein Unternehmensleiter wird bereit sein, in einen jungen Menschen viel Geld zu investieren, wenn dieser signalisiert, dass die Ausbildung eher nur zweite oder gar dritte Wahl ist. Wenn aber der Vertrag erst unterzeichnet ist, so bedeutet dies für den angehenden ›Azubi‹ einerseits eine große Chance, andererseits sollte er sich aber auch klar darüber sein, dass damit großes Vertrauen in ihn gesetzt wurde.
Spannend ist sicher in jedem Fall der Beginn dieses neuen Lebensabschnittes. Dass auch später, nach Jahren, nicht nur Routine die Oberhand gewinnen muss, zeigen uns drei Power-Frauen, die sich mit zukunftsträchtigen Ideen in Witten selbstständig gemacht haben und dafür sogar einen Preis erhielten.
Wie immer, so haben wir auch diesmal einen bunten Strauß unterschiedlicher Themen für Sie gepflückt und arrangiert und hoffen sehr, dass auch genau für Sie das Richtige dabei ist.
Ich wünsche Ihnen ganz viel Lesevergnügen, ein wunderschönes Pfingstfest (übrigens: Wussten Sie was ›Pfingsten‹ bedeutet?) und eine fröhliche Zeit.
Herzlichst Ihr
Correctum-Verlag
E. Killing-Overhoff
Pfingsten von pentekoste (hemerá), griechisch, fünfzigster (Tag nach Ostern), im Judentum das Fest Schawuot, das in jüdisch-hellenistischen Kreisen auch Pentekoste, Fest des fünfzigsten Tages genannt wurde. Daraus ging die christliche Bezeichnung Pfingsten hervor.
In den Kirchen abendländischer Tradition ist Pfingsten das Fest der Sendung des Heiligen Geistes als Erinnerung an das Geschehen vor fast 2000 Jahren (s. Apg. 2,1ff) und der Begründung der Kirche. In der orthodoxen Kirche ist es das Fest der Trinität (Pfingstsonntag) und der Geistsendung (Pfingstmontag).



