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Mit Schwung ins neue Jahr

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Mit Schwung ins neue Jahr

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Werden wir doch mal etwas philosophisch. Schwalbe oder Krähe? Spontan wäre uns vermutlich eher nach dem winterfesten schwarzgefiederten Vogel zumute. Knackige Minusgrade, feuchte Kälte, rauer Wind – so schön kann Schönheit gar nicht sein, dass wir aus purer Eitelkeit bibbernd durch die Wintermonate stolzieren. Nun ja, da soll es welche geben, die trotz eisiger Winde stolz ihr Nabel-Piercing präsentieren. Brrr! Allein der Gedanke daran jagt einem den Schauer den Rücken hinunter – und das nicht allein aufgrund gefühlter minus 15° Celsius. Erkenntnis: Nicht jeder, der friert, ist schön.

Vermutlich deckt sich das aber nicht unbedingt mit der Weisheit, die der griechische Dichter Aesop durch seine Fabel vermitteln wollte. Schönheit ist vergänglich, Schönheit ist nicht alles. Es gibt Werte, Eigenschaften, Fähigkeiten, die unter dem Strich weit mehr zählen. Und letzthin ist derjenige der  Schönste, der die nötige Kraft, Energie, Stärke und Lebendigkeit mitbringt. Sprich: die Krähe!

Aber, so ein bisschen Schwalbe wäre doch auch nicht schlecht, oder? Wie gut, dass wir uns nicht entscheiden müssen. Schön und vital, attraktiv und gesund. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch lautet die Devise. Und so präsentieren wir Ihnen hier ein paar Gesundheits- und Beautytipps für einen schwungvollen Start in ein schönes, gesundes Jahr.

Die Schwalbe und die Krähe

Fabel nach Aesop
Schwalbe und Krähe stritten sich, wer die Schönste sei. Die Krähe sagte: »Deine Schönheit blüht nur den Sommer über, mein Körper aber hält auch den Winter aus.«

Energie als Lebenselixier

Um funktionieren zu können, benötigt unser Organismus Energie und Nährstoffe. Nur dann ist er in der Lage, seine wichtigen Aufgaben zu erfüllen:
> Erhaltung der Körperwärme
> Stoffwechseltätigkeiten
> Aufrechterhaltung körperlicher Funktionen wie Muskeltätigkeit, Verdauung, Organfunktionen usw.
> Aufrechterhaltung geistiger Funktionen
> Wachstum
> Wiederaufbau (Haare, Fingernägel, Haut etc.)

Wie viel Energie ein Mensch benötigt, hängt von vielen äußeren und inneren Einflüssen ab: Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht, Hormone, Körperbau und, und, und. All diese Faktoren bestimmen den Grundumsatz, also die Energiemenge, die ein Mensch über 24 Stunden in völliger Ruhe und im Liegen zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und für den Grundstoffwechsel benötigt. Die Faustregel für den durchschnittlichen Grundumsatz lautet bei Männern      1 kcal pro kg Körpergewicht pro Stunde, bei Frauen sind 0,9 kcal angegeben. Also hätten Sie, sofern Sie weiblich sind und 60 kg wiegen, einen Tages-Grundumsatz von 60 x 0,9 x 24 Stunden = 1.296 kcal. Achtung: Es handelt sich lediglich um einen statistischen Regelwert. Wenn Sie Pech haben, liegt Ihr Grundwert wesentlich niedriger.
Wie wir vermutlich alle bereits wissen, lässt sich unser Kalorienbedarf durch körperliche Betätigung durchaus steigern. Nachfolgend einige ungemein alltagstaugliche Beispiele:
(Quelle freenet leben)

Autofahren
Hupende Verkehrs-Rowdys haben auch einen Vorteil, während einer 30-minütigen Autofahrt im dichten Stadtverkehr verbrennt der Körper 95, auf der unbefahrenen Landstraße sind es bloß magere 35 Kalorien.

Bügeln
Stehende Tätigkeiten wie Bügeln sind nicht nur ein guter Ausgleich für Schreibtischtäter; wer am Bügelbrett regelmäßig Blusen und T-Shirts knitterfrei macht, glättet zugleich die beanspruchten Armpartien und verbraucht pro 30 Minuten ganz nebenbei auch noch 100 Kalorien.

Fensterputzen
Nur Leute, die keinen Sinn für Fitness haben, leisten sich einen Fens-terputzer. Selbst putzen lautet die Devise: Wer das Fensterleder in die Hand nimmt, bringt die Oberarme in Form und erputzt sich innerhalb von 30 Minuten runde 110 Kalorien.

Fußballgucken
Schon bei lahmen Spielen steigt die 30-Minuten-Energiekurve um 40 Kalorien, spannende Strafstöße und aufreibendes Elfmeterschießen mit häufigem Aus-dem-Sessel-Springen treibt den Verbrauch bis zur magischen 100-Kalorien-Grenze in die Höhe und wirkt Cellulitis entgegen.

Gymnastik
Je anstrengender die Übungen, desto höher der Kalorienverbrauch: Bei leichter Gymnastik liegt der 30-Minuten-Mittelwert bei 100 Kalorien, wer fit genug für schweißtreibende Verrenkungen und Aerobic ist, kommt auf 175 Kalorien.

Küssen
Um die 15 Kalorien verbrauchen wir für einen leidenschaftlichen Kuss – pro Minute. Gewissenhafte Kalorienzähler setzen auf das Durchhaltevermögen Verliebter: Macht nämlich 450 Kalorien pro halbe Stunde. Schöner Nebeneffekt: Bei vollem Kuss-Einsatz werden bis zu 38 Muskeln trainiert und die Gesichtskonturen gestrafft.

Joggen
Ab in die Laufschuhe und los geht es: 300 Kalorien sind der energiezehrende Halbstundenlohn, den sich all jene verdienen, die ausdauernd und zielstrebig Wälder durchlaufen oder Seen umrunden.

Nordic Walking
Die Gelenke werden geschont, die Ausdauer trainiert und der Energieverbrauch wird ordentlich angekurbelt. Jogging light oder Nordic Walking schlägt beim halbstündigen Kalorien-Konsum mit durchschnittlichen 225 Kalorien zu Buche.

Schlafen
Wer meint, Schlafen sei die Abwesenheit von Aktivität und damit auch von Kalorienverbrauch, irrt sich gewaltig: Immerhin 30 Kalorien verbraucht der Körper in 30 Minuten - macht 480 während des achtstündigen Schönheitsschlafs. Übrigens: Schlafen verjüngt die Haut, weil sich in der Nacht die Zellen achtmal so schnell erneuern wie tagsüber.

Schminken und Styling
Keine Tätigkeit im Leben, bei der nicht gleichzeitig Kalorien verbraucht werden. Beim Auflegen von Lidstrich und Make-up ist Fingerfertigkeit gefragt. Wer sich im Schnitt eine halbe Stunde lang stylt, verbraucht durchschnittlich 65 Kalorien.

Sex
Warum joggen gehen, wenn Sex in puncto Kalorienverbrauch viel effektiver ist? Forscher haben errechnet, dass im Laufe eines halben Schäferstündchens so viele Kalorien verbrannt werden, wie ein Big Mac hat, nämlich 550. Außerdem ist der Anti-Aging-Effekt wissenschaftlich belegt. Ein ausgefülltes Liebesleben macht jünger, weil Stresshormone abgebaut werden.

Artikel von S. 4 in Ausgabe 8 (2/2010)

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