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2010, Dein Jahr!
Text Jürgen Kroll
Naja, werden Sie denken, ich habe ja auch kein anderes.
Richtig, aber nur für den Kopf.
Ihr Herz, also Ihr ICH, braucht andere Informationen:
»Dein Leben ist in diesem Jahr, wie jeden Tag, jede Sekunde, ein Geschenk Gottes.
In Witten sind letztes Jahr über 1000 Menschen gestorben.
Und du warst nicht dabei, welch ein Geschenk…..«
»Glück gehabt«, quatscht der coole Realist in uns dazwischen.
Auch richtig, aber was ist Glück?
Glück ist ein verpacktes Geschenk, von dem wir oft nicht wissen, woher es kommt.
Aber sehen Sie erst einmal zurück.
Vergangenheit ist entweder Motivation oder Morast.
Wie und was war 2009?
Ich denke, dass ein paar Fragen durch den Empfindungsdschungel helfen können.
1. Was waren meine Verluste?
2. Was waren meine Gewinne?
3. Was hat mich überrascht?
4. Was habe ich 2009 gelernt?
Verluste müssen und dürfen betrauert werden, damit sie sich verringern.
Wenn man meint, damit locker umgehen zu können, werden sie zu Bumerangs.
Und treffen unsere Seele im schlechtesten aller Augenblicke …….
Nehmen Sie sich bitte begrenzt Zeit für Ihre Verlusttrauer, weil sie ›Wert voll‹ ist.
Gewinne sind Geschenke, die sich, wenn man sie teilt, verdoppeln.
Gewinne sollen freuen, ermöglichen, helfen.
In dieser Reihenfolge.
Wo können Sie mit Ihren Gewinnen aus 2009 in 2010 anderen zur Freude helfen?
Überraschungen sind wichtig, weil sie das Leben spontan ändern.
Planvoll leben ist wertvoll, überrascht zu leben ist motivierend.
Planen gibt Ruhe, Überraschungen generieren Adrenalin.
Was haben Sie positiv oder negativ gelernt, um es 2010 besser zu machen?
Das ist die kreative Lebensfrage für alle, die eigentlich schon alles haben.
Aber manchmal unangenehm satt unter der eigenen Komfortzone leiden.
Stay hungry, bleib erwartungsvoll, würde Arnold Schwarzenegger, der Terminator, sagen.
Der Zukunftsforscher Horks sagt, dass sogar Krisenjahre Chancenjahre sind.
Ihr 2010 hat alle Chancen noch versteckt in der Tasche.
Also können Sie der David Copperfield Ihres Lebens werden.
Weil Sie die unsichtbaren Geschenke Gottes hervorzaubern und sichtbar machen dürfen.
Vielleicht sind Sie dann dabei Ihr erster begeisterter Zuschauer.
Ich denke aber, auch andere werden es Ihnen ansehen, wenn Sie ›ausgepackt‹ haben.
Dagegen sind Nichtauspacker keine guten Mitmenschen, wie Sie sicher wissen.
Sie packen nicht aus, behaupten aber es wäre nichts drin…….
2010, DEIN Jahr.
Ich habe das nicht nur für Sie geschrieben.
Das, was Sie gelesen haben, sind meine Vorüberlegungen für ein spannendes Kroll-Jahr.
Mich beschäftigen gerade einige Auspackvorgänge, die mich gar nicht kalt lassen.
Neue Möglichkeiten andeuten, manches scheint ›un‹möglich.
So werden meine spontanen Emotionen mit den nackten Tatsachen bekannt gemacht.
Spannend!
Variante A:
Mir hilft übrigens der Gedanke, dass Gott der Schöpfer, lat. Kreator, ist.
Wir Menschen sind somit die Kreaturen, also die Geschöpfe.
Daraus ergibt sich, meiner Meinung nach, der Auspack-Auftrag: sei kreativ, geh schöpfen!
Packen Sie es an, packen Sie es aus, packen Sie es!
Variante B:
Mir hilft übrigens der Gedanke, den die Jahreslosung 2010 formuliert:
Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.
Jesus Christus berät mit diesen Aufforderungen seine Mitarbeiter in einer fast aussichtslosen Situation.
Johannesevangelium Kapitel 14
Vers 1.
Ich ermutige Menschen als Pastor bei jeder Beerdigung mit dieser Direktive.
Glauben Sie: Packen Sie es aus, packen Sie es an, packen Sie es!
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