Erika Killing-Overhoff
Verlagsleitung |
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Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.
Joh. 14,1
Kennen Sie das? Sie öffnen Ihren Kleiderschrank, proppenvoll, aber, weil schon oft getragen, nicht mehr spannend. Es muss was Neues her. Manchmal reicht ein kleines Accessoire und die (Kleider)Welt ist wieder in Ordnung. Ähnlich erging es uns mit dem Stadtmagazin: Das Outfit sollte ein wenig verändert werden. Das Ergebnis halten Sie in der Hand. Wir hoffen sehr, dass Ihnen der Refresher‹ gefällt und Sie sich damit anfreunden können.
Das Jahr 2010 hat uns schon fest im Griff meine Güte, Weihnachten, Silvester lange vorbei, keiner denkt mehr daran, was uns noch vor wenigen Wochen so intensiv beschäftigt hat.
Mit den guten Vorsätzen ist es meist genauso war da was?
So sind wir Menschen halt, nicht ganz einfach, aber meist doch recht nett. Das zeigt sich oft bei großen Katastrophen. Wir sind entsetzt, Mitleid erfüllt uns und wir wollen denen helfen, die in Not geraten sind. Ob Erdbeben in Haiti, Tsunami in Asien, Nationalitäten, Religionen spielen keine Rolle mehr, internationales Einverständnis. Das ist toll und auch gut so. Aber was ist mit denen, die immer leiden? Millionen Kinder werden jedes Jahr geboren, um dann nach wenigen Monaten oder Jahren zu sterben, weil sie nicht genug zu essen bekommen. Das vergessen wir so oft, weil es schon zum Alltag gehört? Fehlt da die Sensation? Oder haben wir uns einfach daran gewöhnt? Uns geht es gut, wir sind auf der ›Sonnenseite des Lebens‹ geboren. Damit ist uns nicht nur unendlich viel geschenkt worden, sondern auch die Last der ›freiwilligen Verpflichtung‹ aufgetragen. Daraus können wir nicht entwischen. An dieser Stelle darf sich jeder selbst fragen, wie es mit der eigenen Verantwortung bestellt ist.
Gedanklich sollten wir uns vielleicht so dann und wann in die Position eines Außerirdischen begeben und die Menschheit von oben betrachten, ich denke, da machen wir einen recht skurrilen Eindruck.
Was wird uns das neue Jahr noch bringen? In zwölf Monaten sind wir schlauer. Die wirtschaftlichen Aussichten sind eher mäßig, aber hoffnungslos keinesfalls. Deshalb eine Bitte zum Schluss: Auch wenn Sie nicht wissen, was die kommende Zeit für Sie vorgesehen hat das geht uns schließlich allen so machen Sie sich keine Sorgen, denn damit ändern Sie rein gar nichts. Der Bibelvers oben kann dabei sehr hilfreich sein. Und bedenken Sie: In der Krise liegt die Chance!
Bleiben (oder werden) Sie fröhlich!
Herzlichst, Ihr
Correctum-Verlag
E. Killing-Overhoff
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