IN DER STADT

Zur neu-gestalteten Stadtmagazin-Webseite
(seit 2010 erscheinen dort alle neuen Inhalte)



Es tut sich ’was
in Annen

Wussten Sie, dass Annen erstmals im Jahr 1150 als ›Anadopo‹ erwähnt wird? Dass der Ort heute mit rund 19.300 Einwohnern Wittens größter Stadtteil ist, welcher auch dank des 1999 gegründeten Industrie und Technologie Gewerbeparks (WIT) vielen innovativen Unternehmen eine Heimat bietet? Und dass hier, neben der bekannten Schauspielerin Tanja Wedhorn, noch viele andere Persönlichkeiten – etwa der Theater- und Filmschauspieler Robert Graf oder der Ringer Klaus Rost – das Licht der Welt erblickten?

Dann wissen Sie ja: Annen ist alles, nur nicht langweilig. Und es hat Potential! So sehen es auch die zahlreichen Akteure, die sich vor dem Hintergrund der ›Sozialen Stadt Annen‹ zusammengeschlossen haben. Das Programm wurde 1993 unter dem Titel ›Integriertes Handlungsprogramm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf‹ ins Leben gerufen. Ziel: Vorhandene Kräfte sollen mobilisiert, Potentiale ausgebaut, Entwicklungschancen optimal genutzt werden. Und zwar vor allem mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger, die gestaltend in den Entwicklungsprozess eingebunden sind. »Gemeinsam wollen wir unser Image als Wohnstandort mit Freizeitqualität nach innen und außen aufwerten, den Stadtteil durch verschiedene Maßnahmen attraktiver machen und ganz einfach den Eindruck vermitteln: ›Es tut sich ’was in Annen‹«, so die Initiatoren.

Koordiniert wird das ehrgeizige Unternehmen über das neue Stadtteilbüro. Seit Anfang Oktober hat es seinen Sitz im Evangelischen Gemeindehaus in der Hamburgstraße / Ecke Märkische Straße. Als zentrale Anlaufstelle soll es allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern während der Öffnungszeiten und nach Absprache offenstehen. Die beiden ›Stadtteilmanager‹ Antonia Schulitz und Wladimir Halle sind für die Planung und Organisation der verschiedenen Ideen und Ansätze des Handlungskonzeptes bis hin zu ihrer aktiven Umsetzung zuständig. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie von verschiedensten Akteuren. So erstellten Schülerinnen und Schüler der Freiligrathschule in Zusammenarbeit mit der Arbeits- gemeinschaft ›Stadtteilführer Annen‹ eine Faltkarte mit Annener Persönlichkeiten. In Kooperation mit dem Arbeitskreis Historisches Annen (AKHA) veranstalteten die ›Stadtteilführer‹ darüber hinaus eine Führung zum Thema ›Annen – von der Bauernschaft zum Industriestandort‹. Besucht wurden die wichtigsten historischen Stätten im Ort, etwa die Zeche ›Ringeltaube‹, der noch heute bewirtschafte Bonnermannshof, die erste Annener Schule, die Erlöserkirche und die St. Joseph Kirche sowie das ehemalige Amtshaus von Annen (heute Universität Witten-Wetter-Herdecke).

Artikel von S. 28 in Ausgabe 65 (01.2010)

zum Seitenanfang | Inhaltsverzeichnis | andere Stadt / Home | Impressum

Archivierte Beiträge
Rubrik: In der StadtKulturKulinarischesSport & Freizeit
Bauen & WohnenHeiteres & BesinnlichesWissenswertes